Hundeschule Torspecken
Hundeschule Torspecken

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Hundeschule Torspecken
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Arthos

Arthos habe ich im Februar 1994 in einem Tierheim "gefunden".  

Damals war ich auf der Suche nach einem Hund, der familienfreundlich sein sollte und gross. Nun, von der Körpergrösse her reicht er mir knapp bis ans Knie, aber was seinen Charakter und alles andere betrifft, ist er enorm gross.  

Er war damals ca. ein halbes Jahr alt und es mußte leider  ein Zwinger für ihn gebaut werden, da er absolut nicht ins Haus wollte. Schlechte Erfahrungen hatten ihn wohl sehr vorsichtig werden lassen, aber auch das Problem hat sich in kürzester Zeit gelegt und sein Lieblingsplatz ist entweder unter dem Schreibtisch, sobald ich dort sitze oder neben dem Sofa. 

Dann bekam ich damals von einer Freundin einen Sessel geschenkt. Herrlich bequem und sehr gemütlich. Nun gut - dass dachte sich mein Arthos auch. Ich habe ihn abgetreten - mit zwölf Jahren gestatte ich ihm dieses Privileg.

In meinem Haushalt leben zwei Kinder, eine Katze und noch eine Hündin. Besucher, Kunden und Freunde gehen ein und aus. Eine Bekannte sagte mal - Das ist ja schlimmer hier als auf dem Stachus -.

Ja, manchmal stimmt das. Und Arthos macht das alles mit. Er ist ein wirklicher Familienhund geworden. Nur wenn es ihm allzu bunt wird geht er in seinen Sessel und meldet damit sein "ich möchte nicht gestört werden" an, was auch jeder aus der Familie respektiert. Na gut, die Katze eher nicht!

 

Ach so, er soll ein Schäferhund Schnauzer Mischling sein, ist etwas über 40cm gross und ich habe seinen Geburtstag auf den 15.09. gelegt.

Es war damals ein Spiel mit dem Feuer und es hätte alles auch ganz anders kommen können, aber als ich ihn ausgesucht habe, hat mich meine Intuition, Gott sei Dank, nicht im Stich gelassen. Und ich hoffe sehr, dass ich seinen Blick, den er mir damals zugeworfen hat, nie enttäuscht habe.

 

Anouk

Einige Bekannte fragen sich immer noch, warum es damals ein zweiter Hund sein musste. Immer wieder bekam ich zu hören, dass ich schon viel Glück mit Arthos gehabt hätte und so etwas bestimmt nicht noch mal vorkommen würde. Und das die Arbeit sich mit einem zweiten Hund nicht nur verdoppelt, sondern vervierfacht und ausserdem sei ich ja nun gerade mit dem zweiten Kind schwanger. Und so was gehe eh nicht gut. Ich habe lange überlegt und das Hin und Her abgewogen. Aber es kam, wie es kommen musste - Anouk kam ins Haus. 

Ich fuhr wieder ins Tierheime, aber obwohl ich sie eigentlich alle hätten mitnehmen können, war es doch nicht dieses Aha-Erlebnis wie bei Arthos. Also wartete ich. Da ich auch in der Tierarztpraxis nachgefragt hatte und man über meinen Wunsch Bescheid wusste, bekam ich dann eines Tages den Anruf, das einige Welpen aus schlechter Haltung abzugeben sein. Gesund und aufgepäppelt sollten sie nun vermittelt werden. Also bin ich in die Praxis gefahren und die Suche hatte ein Ende. Da wuselte sie auf dem Boden herum und am nächsten Tag bin ich  mit Arthos hingegangen ( der auch diesen Schicksalsschlag gelassen hinnahm) und wir hatten ein Familienmitglied mehr.

 

Nur die Katze hat den Kopf geschüttelt. Ansonsten wuchs Anouk genauso auf wie Arthos und hat denselben ausgeglichenen Charakter wie er. Sie machte genau so alles mit und hat auch die Spiele der Kinder gut überstanden. Außerdem hat Anouk ein geniales Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden und kommt auch mit schwierigen Hündinnen klar. Damit ist sie mir beim Training in der Hundeschule eine große Hilfe!

 

Ich möchte noch etwas ausholen, um eine ganz besondere Eigenschaft von ihr zu erzählen, die viel über meinen Hund aussagt. 

Vor einigen Jahren brachte ich ein ca.7 Wochen altes Katzenkind mit nach Hause, da mein Kater gestorben war. Die erste Zeit hatte unsere Familie nichts von Johann, dem Stubentiger, da er unter Anouks Obhut stand. Er war ihr „Baby“! Ob es das Säubern war, das Herumtragen oder das Wärme spenden - ich hatte „nichts zu sagen“ und ließ sie auch gewähren. Zwar hatte ich schon bemerkt, dass sie eine tolle Hundemutter abgeben würde, aber da es auf der Welt schon eine Menge Hunde gibt, wollte ich nicht auch noch etwas dazutun.

 

Nun, die Katze schlief im Korb und ließ sich alles gefallen und genoss es. Sie hatte es sogar geschafft Arthos aus dem Korb zu vertreiben und konnte alles mit ihrer "Ziehmutter" anstellen. Ich habe Anouk oft um ihre Geduld bewundert.

Inzwischen hat sich die Kleine  gut entwickelt, manchmal zu gut, wenn ich sehe wie sie in den Ruten der Hunde hängt oder sie von der Coachlehne her anspringt. Aber sogar Arthos spielt mit ihr. Und manchmal schlafen sie auch zu dritt in dem Korb.

Diese Katze, die eigentlich ein Kater sein sollte, kam dann eines Tages trächtig nach Hause. Aus Johann wurde also Frau Johann. Als der Zeitpunkt der Geburt anstand, ging sie in die Hütte von Anouk und bekam dort ihre Katzenkinder. Und Anouk war auch diesmal voll damit beschäftigt zu helfen. Ob es nun das herumtragen oder ablecken war - sie war immer dabei. 

Die Katzenkinder wurden inzwischen längst in gute Hände vermittelt, einzig Frau Johann hat hier noch alle im Griff und das Verhältnis zu Anouk und Arthos hat sich vertieft. 

Anouk ist übrigens eine Schäferhündin und geboren im Oktober 1995.

 

Baghira

Baghira kam Ende August 2006 in meinen Haushalt zu Arthos, Anouk und Frau Johann.

Leider ist es der Lauf der Dinge, dass Hunde, genau wie wir Menschen älter werden - nur leider schneller.

Nach vielem hören, Erfahrungen austauschen und „in sich gehen“ entschied ich mich einen jungen Hund dazu zu holen. Und ich kann auch die Aussage meines Tierarztes nur bestätigen - meine beiden alten Herrschaften lebten wirklich noch mal auf. 

Schließlich musste dem „jungen Wilden“ ja geholfen werden sich in der Welt zu recht zu finden und ab und zu musste ihm auch gesagt werden, wo es lang geht.

Anouk und Arthos machten ihm das Einleben wirklich angenehm und er fühlte sich schnell wohl hier. Ja, auch die Katze nahm sich anfangs zusammen und drangsalierte ihn nicht zu sehr. Sagte Baghira aber genau, was sie von ihm hielt, nämlich nicht sehr viel.

Aber auch das hat sich mit den Jahren gelegt und wenn er nicht geradewegs auf sie zustürmt, kommen die beiden wunderbar miteinander klar.

Aus dem anfänglich so ängstlichen Hund, der mit 14 Wochen so gut wie keine Erfahrungen ausserhalb seines Gartens gemacht hatte und der auch kein Halsband und keine Leine kannte, ist ein selbstbewußter Rüde geworden. 

 

Schon meine vorherigen Hunde haben mir sehr viel beigebracht und auch Baghira macht da keine Ausnahme.

Er ist ein schwarzer Riesenschnauzer und wurde am 19.05.2006 geboren.

 

Lakritz

Ein Schnauzer kommt selten allein und so kam es, dass am 20. Juli 2012 Lakritz bei mir einzog.

Mit seinen mal gerade 8 Wochen hat er den Haushalt hier immens durcheinander gewirbelt - aber ich hatte es ja nicht anders gewollt.

Verwöhnt durch meinen „Riesen“ ging es die Nächte wieder nach draussen und einigen Blumen fehlten die Köpfe. Allerdings ging mit dem Teich alles gut und wir brauchten keinen Zaun. Lakritz schaute sich das Trinken von Baghira ab, legte lediglich die Vorderpfoten über den Rand und behielt während des Trinkens die Goldfische genau im Auge.

Auch genau im Auge hat er Frau Johann, die auch diesen weiteren Mitbewohner klaglos hinnahm. Allerding musste die Katzentoilette ins Badezimmer umziehen, da Lakritz die Hinterlassenschaften zu gerne frisst; abgesehen von Pferdeäpfeln, versteht sich.

Ansonsten gibt es auch bei den beiden keinerlei Probleme.

Zwischendurch habe ich überlegt, ob ich mehr Augenringe oder aber Lachfalten bekommen habe - ich habe mich für die Lachfalten entschieden. Nach 6 Jahren wieder einen Welpen im Hause zu haben bringt zwar eine Menge durcheinander, aber es ist immer wieder fazinierend zu sehen, wie schnell ein so junger Hund lernt und wie viel Spaß es macht.

Allerdings geniesse ich die Spaziergänge mit Baghira alleine sehr, wir sind halt doch ein eingespieltes Team und ein kurzer Blick oder Wink reicht. Lakritz hingegen fordert die volle Aufmerksamkeit und gerade jetzt, mit gut acht Monaten, kommt die gelegentliche "Taubheit" dazu. 

Aber er hat einen ausgeglichenen Charakter und ihn kann nichts aus der Ruhe bringen.

Er spielt zu gerne mit anderen Hunden, ist zu jedem Menschen freundlich und Blödsinn wird nur noch gelegentlich angestellt.

Auch Lakritz ist ein schwarzer Riesenschnauzer und wurde am 17.05.2012 geboren.

 

Noch eine kleine Anmerkung - leider gibt es meine beiden Hunde Anouk und Arthos nicht mehr, aber ich wollte den Text über sie nicht in der Vergangenheit schreiben, weil sie im Grunde genommen noch immer bei mir sind.

 

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